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Abfallvermeidung und -trennung ist Topthema in Schladming.

Schladming ist sowohl als Urlaubsziel als auch als Eventlocation höchst gefragt. Doch dieser Erfolg hat auch eine Kehrseite: ein erhöhtes Abfallaufkommen. Dem will Schladming entgegenwirken: Anfang 2019 startete das auf drei Jahre ausgelegte Projekt „Schladming – Weniger Müll für’s Lebensg’fühl“, mit dem Schladming im Bereich Abfallvermeidung und -trennung eine Vorreiterrolle einnehmen will.

Handlungsfelder Events, Tourismus und Bildung

Im Fokus stehen die drei Handlungsfelder Events, Tourismus und Bildung. Damit werden die besonderen Herausforderungen Schladmings als Urlaubsdestination und Austragungsort von Großveranstaltungen aufgegriffen. Kinder und Jugendliche sollen für das Thema sensibilisiert werden, damit der verantwortungsvolle Umgang mit Abfall langfristig im Bewusstsein der Bevölkerung verankert wird.

  • Events: Gestartet wurde beim Ski-Opening Schladming im Dezember 2019 unter anderem mit dem Einsatz von Mehrwegbechern, einer Verbesserung der Abfalltrennung und der Sensibilisierung der Event-BesucherInnen. Bei gemeindeeigenen Veranstaltungen werden in Zukunft ökologische Mindestkriterien eingehalten.
  • Tourismus: Für Betriebe werden unterschiedliche Schulungen zu Umweltschutz und Abfallmanagement angeboten. Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen sollen auch die Gäste zu Abfallvermeidung und -trennung motivieren.
  • Bildung: In den städtischen Kindergärten sollen im kommenden Kindergartenjahr die Themen Abfallvermeidung und -trennung mit diversen Aktivitäten auf spielerische Art und Weise vermittelt werden. An den Schulen können die SchülerInnen im Wintersemester Ideen zur Abfallvermeidung entwickeln.

Einbindung von Stakeholdern und der Bevölkerung

Das Projekt setzt stark auf die Einbindung der Menschen vor Ort. In regelmäßigen Workshops mit wichtigen lokalen Stakeholdern werden konkrete Maßnahmen entwickelt. Geplant ist außerdem auch eine Einbindung der breiteren Öffentlichkeit – z.B. im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen, bei denen die BürgerInnen ihre Ideen einbringen können.

Nutzen für Mensch und Umwelt

Den SchladmingerInnen nützt das Projekt doppelt: Einerseits senkt ein besserer Umgang mit Abfall langfristig die Kosten für die Gemeinde. Andererseits trägt weniger Müll im Landschafts- und Ortsbild zu einem positiven „Lebensg’fühl“ bei. Die Umwelt profitiert durch die Schonung von Ressourcen ebenso wie durch weniger Müll in der Natur.

Wer steckt dahinter?

Das Projekt wird von ExpertInnen der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), der AQA GmbH und der pulswerk GmbH in enger Abstimmung mit Gemeinde, lokalen AkteurInnen und der Bevölkerung durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt durch die Coca-Cola Foundation.

Was kann ich tun?

Haben Sie Ideen, wie in Schladming die Abfallvermeidung und -trennung gestärkt werden können? Das Projektteam freut sich über Ihre Nachricht an [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]. Konkrete Tipps zur richtigen Abfalltrennung finden Sie auf der Website des Abfallwirtschaftsverbands Schladming.

Weiterführende Informationen und eine Sammlung von Online-Materialien bzw. Links zu verschiedensten Abfallthemen finden Sie hier.