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Die Stadtgemeinde Schladming ist als (Straßen)-Erhalter der „Ennspromenade“ für die Verkehrssicherheit dieses Geh- und Fahrweges zuständig und verantwortlich. Damit eingeschlossen ist auch jener angrenzende Baumbestand, der auf den Grundstücken des Öffentlichen Wassergutes der Enns steht und welcher in der Betreuung und Hauptverantwortung der Ennsbauleitung  liegt.

Aus gegebenem Anlass möchten wir über derzeit laufende Holzschlägerungsarbeiten im Bereich des Ennsweges informieren.

Die Stadtgemeinde Schladming ist als (Straßen)-Erhalter der „Ennspromenade“ für die Verkehrssicherheit dieses Geh- und Fahrweges zuständig und verantwortlich. Damit eingeschlossen ist auch jener angrenzende Baumbestand, der auf den Grundstücken des Öffentlichen Wassergutes der Enns steht und welcher in der Betreuung und Hauptverantwortung der Ennsbauleitung  liegt. Aus Haftungsgründen und zur lückenlosen Dokumentation hat die Stadtgemeinde einen Baumkataster erstellt. In dem Zusammenhang ist die jährliche Baumkontrolle durch befugte Spezialisten durchzuführen. Bei der Kontrolle im vorigen Sommer wurden Mängel an etlichen Bäumen entlang des Ennsweges festgestellt, die entweder entsprechende Pflegemaßnahmen an den Bäumen erfordern oder in einigen Fällen auch die Schlägerung vorsieht.

Wir haben die Ennsbauleitung als Erhalter und Betreuer des Baumbestandes auf Ennsgrund über deren Verantwortung in Hinblick auf die Verkehrssicherheit informiert. Die Ennsbauleitung hat reagiert und als erstes im Bereich des unmittelbar angrenzenden Siedlungsgebietes „Seebachersiedlung“ den Baumbestand überhaupt großteils entfernt. Bei der Gelegenheit wurden auch Bäume entfernt, die zwar die Verkehrssicherheit nicht gefährden, die aber in der Enns bei Hochwasser zu Verklausungen führen würden. Hinzu kommt, dass durch das derzeit grassierende „Eschensterben“ auch große, nach außen hin gesund erscheinende Bäume angegriffen werden, ihre Wurzeln absterben und ein Baum auch ohne Windeinwirkung umfallen kann. An anderen Stellen entlang der Enns ist dies leider schon mehrfach passiert.

In Anbetracht der möglichen Gefahren, der Verantwortung und Haftung der verantwortlichen Personen erscheint es als geringeres Übel den Baumbestand vorübergehend zu dezimieren. Im Siedlungsbereich – und dazu zählt ohne Zweifel der viel begangene Ennsweg – müssen alte Bäume, die ihre Vitalität bereits verloren haben, rechtzeitig geschlägert werden, bevor sie Schaden an Personen oder Sachen anrichten. In einigen Jahren wird im Uferbereich ohnehin wieder neuer Baumbewuchs aufkommen.

Wir verstehen, dass sich manche Bürger über den „Kahlschlag“ wundern und auch traurig sind. Jeder gefällte Baum hinterlässt im wahrsten Sinne des Wortes eine Lücke. Bäume sind landschaftsprägend – wenn sie nicht mehr da sind, dann fehlt in der Landschaft etwas.

Wir ersuchen aber auch um Verständnis dafür, dass sowohl die Stadtgemeinde als auch die Ennsbauleitung ihre Verantwortung ernst nehmen und zum Schutz der Ennsweg-Benützer die erforderlichen Maßnahmen durchführen.