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Nun hat das digitale Zeitalter in den Schladminger Pflichtschulen Einzug gehalten. Die gesunde Mischung aus „traditionellem“ Lernen und Digitalisierung wird in der Stadtgemeinde Schladming erfolgreich umgesetzt. 2019 startete die Hermann Kröll Volksschule mit zwei Tafeln und testete, ob sie dem Anspruch an sinnvoller, zielgerichteter und vor allem kindgerechter Digitalisierung gerecht werden. Und sie bekamen einen „Römischen Einser“!

Im November 2020 wurde seitens des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung das Manual „Digitale Schule, Digitales Lernen (Geräte-Initiative)“ herausgegeben.

Hier wird festgehalten, dass die Digitale Schule den nächsten Entwicklungsschritt für eine breitflächige und die nachhaltige Implementierung IT-gestützten Unterrichtes sowie innovativer Lehr- und Lernformate im Bildungswesen darstellt. Die Bundesregierung beginnt hierzu ab dem Schuljahr 2021/22 die 5. und 6. Schulstufen mit digitalen Endgeräten auszustatten. Danach erfolgt die Ausstattung schrittweise mit jeder neuen 5. Schulstufe.

Um diese Endgeräte auch nutzen zu können, war neben der Herstellung eines neuen Breitbandanschluss auch eine entsprechende Infrastrukturausstattung der einzelnen Standorte erforderlich.

Hierbei wurden in den Volksschulen Schladming, Pichl und Untertal, sowie in den Mittelschulen mit PTS und Ski-Mittelschule die gesamte EDV-Verkabelung erneuert und alle Klassenräume mit interaktiven Tafeln ausgestattet.

Interaktiven Tafeln:

Hermann Kröll VS, Schladming:                6 Stk.  (2Stk. bereits bestehend)
VS Pichl:                                                            2 Stk.
VS Untertal:                                                     3 Stk.
MS, Poly und SkiMS                                       36 Stk.
gesamt                                                                47 Stk.

Die Arbeiten wurden in den Sommerferien 2021 umgesetzt und rechtzeitig vor Schulbeginn fertiggestellt.

Bürgermeister Hermann Trinker freut sich: „Diese großen Investitionen fördern einen modernen, zeitgemäßen Unterricht und machen unsere Schulen zukunftsfit. Darüber waren wir uns im Gemeinderat alle einig – daher gab es einen einstimmigen Beschluss für dieses Projekt. Auch die in Schladming eingeschulten Nachbargemeinden Ramsau und Haus haben es anteilsmäßig sofort mitgetragen. Insgesamt war ein Budget von € 800.000  Euro erforderlich, das wir zum Teil über das „Kommunale Investitionspaket“  gefördert bekommen.

Maria Drechsler, Obfrau des Ausschusses für Schule und Bildung, Kindergarten: Unser Schulbereich ja sehr groß. Es waren 47 Boards notwendig. Dass es zeitgerecht zu Schulbeginn umgesetzt werden konnte, war in Zeiten wie diesen, eine große Leistung.
Die Verstärkung des Internets wird vom Bund gefördert, die Digitalen Boards werden über das KIP Kommunales Investitionsprogramm zweckgebunden gefördert. Das heißt, man hat sich einstimmig dazu entschlossen, diese Förderung in die Bildung zu investieren. Also ein breiter Konsens aller Parteien. Man hätte es auch anderweitig für Projekte der Gemeinde verwenden können.
Die eingeschulten Gemeinden mussten natürlich auch einstimmen. Das sind Ramsau und Haus. Somit ist da wirklich etwas sehr Gutes gelungen. Ich freu mich, dass auch Klein- und Kleinstschulen wie Untertal und Pichl Mandling ganz gleich ausgestattet wurden.

Beteiligte Firmen:

Planung und Bauleitung:                                              Pürcher Planungs GmbH
Elektroinstallationsarbeiten:                                   Fa. M. Trinker Elektrotechnik GmbH. & Co. KG
Lieferung und Montage Interaktiven Tafeln:       Fa. Wurzer Solutions GmbH
Aktiven EDV-Komponenten                                     Fa. Computer Raffalt GmbH
Herstellung LWL-Anschluss:                                     Salzburg AG

Investitionssumme: rund 800.000.-- (brutto)

Förderungen, die beansprucht wurden:

Förderung des Breitbandanschlusses durch Förderung „Breitband Austria 2020 Connect“

Förderung der übrigen Arbeiten aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 2020 (KIP2020).

In der Praxis heißt das …

  • Neue Infra-Struktur (Glasfaser, LAN, WLAN, Notebooks, Smartboards,….
  • Gratis-Zugänge aller Lehrer*innen und Schüler*innen (Office 365 mit inkludierter Lernplattform TEAMS, Cloudspeicher und Mailadresse)
  • Im Klassenzimmer …
  • Einsatz als Schreibtafel inkl. moderner Gestaltungsmöglichkeiten
  • Speichern von Tafelbildern zur weiteren Arbeit in den nächsten Stunden
  • Abbilden von Schulbüchern zur Unterstützung und Erklärung für das Arbeiten mit dem Schülerbuch
  • Einsatz als „Fenster“ in die Multi-Media-Welt durch die Verbindung von PC oder Stick:
  • Abrufen und Zeigen von Dokumenten und Bildern
  • Abspielen von Filmen und Hörbeispielen
  • Interaktives Arbeiten mit diesen Medien (Kennzeichnen, Hervorheben, Überschreiben, … von Inhalten, welche auf der digitalen Tafel zu sehen sind, …)
  • Spezielles interaktives Arbeiten mit den Kindern
  • B. Abstimmungen und dergleichen einzelner Schüler*innen, welche via eigener digitaler Endgeräte an Umfragen oder Abfragen zu Lerninhalten „öffentlich“ teilnehmen
  • Übertragen (Spiegeln) von Bildschirminhalten einzelner Schüler*innen auf die digitale Tafel

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