Stadt Schladming

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Mein Krankenhaus wird nicht zugesperrt,“ …

… mit diesen Worten schloss Bgmin Elisabeth Krammel die Bürgerversammlung, deren zentrales Thema das Leitspital war. Als langjähriger Arbeitgeber nimmt die Klinik Diakonissen Schladming auch ganz persönlich einen besonderen Stellenwert im Leben des Schladminger Stadtoberhauptes ein. Als Bürgermeisterin kämpft sie für die Bevölkerung und Gäste für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung mit aller Kraft und verspricht in den Gesprächen mit Land, Gesundheitsfond und Diakonie für eine zufriedenstellende Lösung zu sorgen.

Zufriedenstellend kann nur sein, wenn am Standort Schladming die ganze Woche eine 24-stündige ambulante Bereitschaft gewährleistet bleibt. Unfallchirurgie, Dialysestation mit einem entsprechenden Bettenkontingent und ein Gesundheitszentrum müssen erhalten bleiben. Unabdingbar mit der Umsetzung des Leitspitals verbunden, ist die Neustrukturierung von Rotem Kreuz, Notarzt, Bergrettung usw. Auch die verkehrstechnischen Probleme müssen den neuen Anforderungen entsprechend gelöst werden.

Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler erklärt die Gründe für die Errichtung des Leitspitals. Größere Abteilungen sorgen durch höhere Fallzahlen für mehr Routine. Mit der Planung für das neue Zentralspital geht auch die sinnvolle Nachnutzung der bestehenden Häuser einher. Für Schladming sind der Erhalt einer Unfallambulanz, eine Dialysestation und die Installierung eines Gesundheits- und Facharztzentrums angedacht.

Die Fertigstellung des Leitspitales ist mit Ende 2025 anberaumt. Sechs Jahre, in denen auch von Seiten LR Drexler noch vieles diskutiert und bewegt werden kann. Das heißt, wir dürfen nicht aufgeben, für unsere Bedürfnisse zu kämpfen!