Geschichtliche Entwicklung der Bergstadt Schladming
1180 - erste urkundliche Erwähnung als "Slaebnich"
1322 - erste Erwähnung Schladmings als "Stadt" – Stadtrecht zurückzuführen auf blühenden Bergbau in den Schladminger Tauern (silberhältige sowie Blei- und Kupfererze, später auch Kobalt- und Nickelerze) - bis zu 1500 Bergknappen waren im Bergbau tätig
1408 - der von Stadt- und Bergrichter Leonhard Eggelzain verfasste "Schladminger Bergbrief" erlangt in ganz Europa Bedeutung (Aufzeichnung der Rechte und Pflichten der Bergleute)
1525 - Aufstände der Knappen und Bauern In der Folge wird das Stadtrecht aberkannt, die Stadt niedergebrannt (Bauern- und Religionskrieg)
1530 - Wiederverleihung des Marktrechtes - 19. Jhdt.: Niedergang des Schladminger Silber- und Kupferbergbaues – der Kobaltbergbau musste 1818, der Nickelbergbau 1875 eingestellt werden.
1875 - Erschließung des Ennstales mit der Eisenbahn
1884 - Errichtung eines Jagdschlosses durch Prinz August von Sachsen-Coburg & Gotha (heute im Besitz der Stadtgemeinde - Rathaus) – beginnender Tourismus und Wintersport
1908 - Gründung des Wintersportvereines – erste Schirennen gibt es im Raume Schladming bereits um 1920
1909 - Gründung der ersten alpenländischen Volksbrauerei ("Schladminger Bier")
1953 - erster Schilift auf der Planai
1973 - Errichtung der ersten Seilbahn auf der Planai (Umbau 1985) – Ausbau der Planai in den Folgejahren zu einem internationalen Skizentrum
1973 - Erstes Weltcuprennen (Abfahrtslauf) auf der Planai – in der Folge Weltcuprennen in Abfahrt, Slalom, RTL und Super-G
1982 - Austragung der Alpinen Skiweltmeisterschaften in Schladming und Haus
1993 - Ausrichtung der Special Olympics Weltwinterspiele (Behindertenolympiade)