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Skitourengeher auf Skipisten- kein Konflikt für die Planai Hochwurzenbahn

Auf unseren Skibergen wird die Anzahl der Skitourengeher immer größer. Die oft unterschiedlichen Interessen von Seilbahnbetreiber und Pistengeher führen in sehr vielen Skigebieten zu Konflikten.

Um für alle Beteiligten eine akzeptable Lösung zu finden, luden Geschäftsführer Dir. Georg Bliem und sein Team rund um Prokurist Karl Höflehner zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Pistengehen auf der Hochwurzen“.

In sehr aufschlussreichen Vorträgen wurden der Arbeitsablauf der Pistenpräparierung in der Nacht und die damit verbundenen Gefahren für Pistengeher geschildert. Zudem wurde auf die Pistensperre außerhalb der Liftöffnungszeiten hingewiesen.

Die Planai ist bemüht, ein harmonisches Neben- und Miteinander zwischen Seilbahnbetreiber, für die die Piste in der Nacht der Arbeitsplatz ist, und Pistengehern, die die Pisten in ihrer Freizeit nutzen, zu schaffen.

So wurde für den heurigen Winter die Kennzeichnung der Warnhinweise geändert. Wird auf einer Piste mit Geräten präpariert - dies erfolgt mittlerweile bereits fast immer mittels Seilwinde - so ist die Piste mit Warntafeln und –leuchten gekennzeichnet. Die Benützung dieser Pisten ist keinesfalls erlaubt und lebensgefährlich!

Während der Sperrzeiten ist es dem Pistengeher jedoch immer noch möglich, alternative Strecken zu wählen. Die Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH kann als Seilbahnbetreiber natürlich aus Haftungsgründen keine Wegkennzeichnungen aufstellen und Pistengeher leiten.

Selbstverständlichkeit sollte für jeden Pistengeher sein, dass er sich an die Empfehlungen des österreichischen Alpenvereins für Pistentouren hält.

Der allgemeine Tenor der Besucher dieser Infoveranstaltung war, dass es sehr hoch einzuschätzen ist, dass die Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH die Pistengeher akzeptieren und ihnen die Pisten zur Ausübung ihres Sportes zur Verfügung stellen. Dafür gebührt allen Verantwortlichen der Dank.

Es ist nunmehr jede Pistengeherin und jeder Pistengeher aufgefordert, sich an diese Richtlinien zu halten, um auch für den Seilbahnbetrieb die Arbeit einfacher zu gestalten, denn nur so ist auch in Zukunft ein gutes Miteinander garantiert.

 

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