Logo Schladming

Der Cinema Club des KFT-Schladming zeigt am:

DO 24. November 2016 - 20:00 Uhr   

"Leonard Cohen - Live in London"

Konzert-Film: Leonard Cohen - Live in London. Recorded: July 17, 2008

Im März 2009 erschien eine Aufnahme von dem Konzert in der Londoner Q2-Arena vom 17. Juli 2008 unter dem Titel Live in London als CD-Doppelalbum und Video-DVD. Im Jahr 2010 absolvierte er abermals eine Welttournee und gab dabei fünf Konzerte in Deutschland und drei in Österreich. 

Leonard Cohen – vocals, acoustic guitar, keyboard
Roscoe Beck – bass, backing vocals, musical director
Sharon Robinson – vocals
Rafael Bernardo Gayol – drums, percussion
Neil Larsen – keyboards, accordion
Javier Mas – banduria, laud, archilaud, 12-string acoustic guitar
Bob Metzger – lead guitar, pedal steel guitar, backing vocals
Dino Soldo – saxophone, clarinet, harmonica, keyboard, backing vocals
Charley Webb – backing vocals, guitar
Hattie Webb – backing vocals, harp


Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung seines letzten Albums ist der kanadische Singer-Songwriter und Schriftsteller Leonard Cohen gestorben. Populär geworden mit Songs wie „Suzanne“ und „Hallelujah“, setzte er sich in seinem letzten Werk intensiv mit dem eigenen Alter und dem Tod auseinander. Hinter seinen eingängigen Melodien verbergen sich tiefgründige, häufig düstere Texte.

„Ich bin bereit“ sang Leonard Cohen immer wieder auf seinem letzten Album „You Want It Darker“. Jetzt ist der legendäre Songwriter mit 82 Jahren gestorben - zwei Wochen nach Erscheinen des Albums. Leonard Cohen wirkte immer schon, als sei er aus der Zeit gefallen. Man munkelt, er sei im Anzug geboren. 32 ist er, als er beschließt Musiker zu werden, ein jüdischer Dichter aus Montreal auf der Suche nach einem neuen Publikum. Viel zu alt in der jungen Szene. Die Folkszene im New Yorker Greenwich Village, Ende der 1960er Jahre, Velvet Underground, Andy Warhols Factory: Leonard Cohen kennt sie alle, aber er gehört nicht dazu.

Das „Rolling Stone Magazine“ schrieb: „Nur Bob Dylan hat einen tiefgreifenderen Einfluss auf seine Generation gehabt und vielleicht nur Paul Simon und seine Landsfrau Joni Mitchell waren auf einer Stufe mit ihm als Song-Poet.“ Nick Cave & The Bad Seeds twitterten: „1/2 For many of us Leonard Cohen was the greatest songwriter of them all. Utterly unique and impossible to imitate ...“ Der Pianist Igor Levit schrieb: „Mein persönlicher Nachruf auf Leonard Cohen: Hört ihn euch an. Er spricht für sich selbst. Hört ihn euch an.“ Die Schauspielerin Bette Midler teilte mit: „Eine weitere magische Stimme ist verstummt.“ Und Sängerin Lily Allen sprach vielen aus dem Herzen: „Danke Dir Leonard Cohen. Danke für alles.“

„Alle meine Songs haben eine politische Bedeutung, weil Einsamkeit der politische Status Quo ist. Und wir sind einsam, weil wir es nicht schaffen, zueinander zu finden.“

  • cohen_01
  • cohen_02
  • cohen_03
  • cohen_04

 

BÜHNE FREI

FR 25. November 2016 - 20:00 Uhr   

DU GINGST FORT

ein Fahndungsformat mit den Rabtaldirndln

Ein höchst vergnügliches, aber auch hintergründiges Theatergastspiel der Rabtaldirndln.
Themen wie Landflucht und Rückkehr, Entfremdung und Heimatkonstruktionen haben bestimmt nicht nur „WahlstädterInnen“ schon des Öfteren beschäftigt. Auch die Rabtaldirndln sind einst aufgebrochen, um die beklemmenden und patriarchalen Strukturen in ihren Arbeits- und Familienverhältnissen hinter sich zu lassen. Aber irgendwann haben sie verstanden: das Land lässt dich nicht los. Auch nach jahrelanger Abwesenheit lassen sich die gewohnten Heimatreflexe immer noch abrufen.

Inspiriert vom Fernsehformat Aktenzeichen XY … ungelöst, beschäftigen sich die Rabtaldirndln in DU GINGST FORT mit Personen, die weggegangen sind und fahnden gewissermaßen nach Ihnen. Anstatt der selbstgewissen kollektiven Verbrecherjagd im Fernsehen, erzählen und spielen die Rabtaldirndln Elemente aus Gesprächen mit vermissten „Ausheimischen“. Dazu involvieren sie Personen mit geeigneten Schicksalen in der persönlichen Umgebung des Peformancekollektivs. Was haben die zu sagen, die gegangen sind? Welche Bilder vom Land existieren eigentlich in der Stadt? Und warum gehen immer die besten weg? Das sind die Fragen, die die Rabtaldirndln antreiben. Davon können sie ein Lied singen.

Konzept und Umsetzung: Die Rabtaldirndln und Ed. Hauswirth
Performance: Barbara Carli, Rosi Degen, Bea Dermond und Gudrun Maier
Technik: Nina Ortner
Foto Titelbild: Nikola Milatovic

 

"Du gingst fort - mhmmmm
Und mein Herz, das weinte um dich - mhmmm"

Die Rabtaldirndln

(c)Nikola Milatovic 

Weiterführende Infos: www.klangfilmtheater.at