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Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erstellt folgende Prognose:

 

Prognose: Ein ausgeprägtes Hochdruckgebiet hat sich über Mitteleuropa gestreckt. Dabei wird subtropische Warmluft in die Steiermark geführt, mehrere Tage mit Temperaturen von über 30 Grad sind dadurch zu erwarten. Vorerst ist die Wärmebelastung noch meist mäßig, steigt am Wochenende dann aber auf stark an. Die zu erwartenden Maximalwerte belaufen sich bis einschließlich Sonntag auf 30 bis 33 Grad. Besonders in Ballungsräumen gibt es in den Nächten nur wenige Stunden mit Temperaturen von unter 25 Grad. Tendenz: Der Höhepunkt der Hitzewelle kündigt sich für den Montag und Dienstag kommender Woche an. Höchsttemperaturen von 35 Grad sind zu erwarten. Erst ab Mittwoch bzw. Donnerstag dürfte sich die Situation mit einer Kaltfront entspannen.

 
 

Großraum Graz:

 

Starke Wärmebelastung

 
 

Weststeiermark:

 

Starke Wärmebelastung

 
 

Südoststeiermark:

 

Starke Wärmebelastung

 
 

Oststeiermark:

 

Starke Wärmebelastung

 
 

Murtal:

 

Starke Wärmebelastung

 
 

Mürztal:

 

Starke Wärmebelastung

 
 

Ennstal:

 

Starke Wärmebelastung

 

 

Aufgrund der für die nächsten Tage zu erwartenden Hitzebelastung wird die Warnstufe des Steirischen Hitzeschutzplanes aktiviert. Umfassende Informationen können von folgenden Internetadressen heruntergeladen werden:

 

www.verwaltung.steiermark.at

 

www.zamg.ac.at

Im Downloadbereich finden Sie Merkblätter bzw. Notrufnummern, die für Ihre Organisation/Zielgruppe von Interesse sein können.

 

Empfehlungen für Spitäler, Pflegeheime, Mobile Dienste

 

 

- Risikopatienten identifizieren

 

- Räumliche Gegebenheiten analysieren, Maßnahmen zur Abhilfe festlegen (Lüftungsmöglichkeiten,

 

  Klimaanlagen etc.)

 

- Mögliche Kapazitätsengpässe z.B. Pflegepersonalbedarf identifizieren

 

- Interne Überwachungspläne aktivieren

 

- Sicherstellen des Informationsflusses - Vorwarnservice, Organisation etc.

   

 

 

In der Regel werden ihre Betreuungseinrichtungen bestens auf die Bedürfnisse ihrer Klienten eingestellt sein, dennoch kann es im Verlauf von länger anhaltenden Hitzeperioden zur Überlastung der hausinternen Ressourcen kommen. Von daher ist es wichtig die Kapazität des eigenen Hauses richtig einschätzen zu können, insbesondere die gestiegenen Anforderungen an das Betreuungspersonal.

 

Hitzewelle & Tropentage/-nächte

 

Nicht nur ältere Menschen, chronisch Kranke, behinderte Menschen und Kinder sind besonders betroffen. Für jeden ist das Befolgen einiger nützlicher Ratschläge nicht nur wohltuend, sondern auch gesund!

 

Allgemeines Verhalten & Sofortmaßnahmen

 

 

Trinken Sie mindestens 2 - 3 Liter pro Tag, am besten Mineralwasser oder Fruchtsäfte

Vermeiden Sie alkohol-, koffein- und stark zuckerhältige Getränke

Tragen Sie lockere Kleidung, eine Kopfbedeckung und kühlen Sie Ihren Körper

Suchen Sie kühle Räume auf, vermeiden Sie körperliche Anstrengungen im Freien

 

Was ist bei der Einnahme von Medikamenten zu beachten

 

Medikamente können die Körpertemperatur und den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen. Besondere Achtsamkeit ist geboten bei:

 

 

- Diuretika (Entwässerungsmittel)

   
 

- Sedativa (Beruhigungsmittel), Antidepressiva

   
 

- Alle die Aufmerksamkeit einschränkende Medikamente

   
 

- Bestimmte Antibiotika

 

 

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Ihre(n) behandelnde(n) Ärztin /Arzt

 

 

Erste Warn-Zeichen bei Hitzestress

 

 

 

- Starkes Schwitzen, Leistungsverlust, Schwindel

 

- Herzklopfen - erschwertes Atmen

 

- Pulsierender Kopfschmerz - Verwirrtheit

 

- Trockene Haut - Muskelkrämpfe

 

- Erbrechen, Durchfall

 

Sonnenstich und Hitzestau

Sonnenstich als Folge von zu langer direkter Sonneneinstrahlung bewirkt heftige Kopfschmerzen bis hin zum Bewusstseinsverlust…

Hinlegen - Körper kühlen, Flüssigkeit trinken

Hitzeschlag und Hitzeschock

Der Hitzeschock ist lebensbedrohlich bei Körpertemperaturen über 40 °C sowie Störungen des Zentralnervensystems, Delirium… bis hin zum Koma.

Arzt verständigen - Hinlegen - Körper kühlen - Flüssigkeit trinken