Logo Schladming

Schladming: Diakoniehaus feierlich eröffnet!

Nach rund einem Jahr Bauzeit konnten  23 Wohnungen  für Menschen mit Behinderung und für Menschen im Alter feierlich eröffnet werden. Eine soziales Wohnbauobjekt in guter Kooperation mit der Siedlungsgenossenschaft Rottenmann und dem Diakoniewerk Steiermark – Region Schladming konnte erfreulicherweise seiner Bestimmung übergeben werden. Die feierliche Eröffnungsfeier fand  am Freitag dem 26. Juni statt.

 

Der Beginn der Eröffnungsfeier war ein kulturelles Gustostückerl. Alfred, Norbert und Barbara Gruber führten in historischen Kostümen aus dem 19. Jhdt. die  Begrüßung durch.  Die Szene „Brot und Salz“ aus dem Stück die Hochzeit von Paula Grogger in den Originalkostümen der Öblarner Aufführung war ein eindrucksvoller Einstieg in die Feier.

Mag Peter Stückelschweiger als zuständiger Geschäftsführer der Region Schladming moderierte die Feier sehr kurzweilig. Das in der Seebachersiedlung errichtete Haus bietet 12 Menschen mit Behinderung neuen Wohnraum und zusätzlich stehen noch weitere 13 Wohnungen die barrierefrei errichtet wurden für Menschen im Alter zur Verfügung.

Frau Rektorin Mag.a Christa Schrauf – die den Verein Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen mit österreichweit über 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorsteht – sprach großen Dank an alle Beteiligte aus. Im Sinne des christlichen Gottes- und Menschenbildes lädt sie ein - inklusives handeln wie Jesus es geübt hat - zu leben. „Behinderte und alte Menschen sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft und sollten am Leben in seiner gesamten Fülle teilhaben.“ so Schrauf.

 

Den Grußworten schloss sich DI Baumeister Uwe Nerwein, MSc als Finanzvorstand der Rottenmanner Siedlungsgenossenschaft gerne an. Mit nahezu 16.000 Wohneinheiten ist die Siedlungsgenossenschaft ein wichtiger Partner für die Umsetzung von Wohnraumprojekte.  „Wohnbau für das Diakoniewerk Schladming ist immer wieder eine besondere Herausforderung.

Viele Diskussionen, zahlreiche Abstimmungsgespräche die allesamt immer wieder zu einem fruchtbaren Konsens im Sinne aller Kooperationspartnern geführt haben, zeigen von der menschenfreundlichen Haltung und um das Ringen für die besten Lösungen für die Klienten der Mitarbeiter im Diakoniewerk“, so Nerwein.

 

Bürgermeister Jürgen Winter strich in seinen Worten auch die Bedeutung des Evangelischen Diakoniewerkes in der Region auch in Bezug auf die Klinik Diakonissen Schladming hervor. Ein Großbetrieb in unserer Stadt, der gute Arbeit in der Gesundheitserhaltung leistet. Die Stadtgemeinde auch vertreten durch die 1. Vizebürgermeisterin DGKS Elisabeth Krammel, wird sich mit Wort und Tat für die Anliegen des Gesundheitsweisens, Behindertenarbeit und Seniorenarbeit im Sinne der Diakonie einsetzen, so Winter.

 Expositurleiter Dr. Christian Sulzbacher war beeindruckt vom Lebensgefühl das bei dieser Feier vermittelt wurde. Sulzbacher outete sich auch als großer Fan der „Sondercombo“ die für die musikalische Umrahmung sorgten. Die Seebacher Siedlung erlebt er als „im Grünen und doch mitten in der Stadt“. Er wünscht sich, dass sich die „Diakoniefamilie“ weiterhin so vermehrt und dass er noch viele Eröffnungen begleiten darf. „Das Umfeld ist geschaffen, jetzt hängt es an jedem Einzelnen ob ein gutes Lebensgefühl aufkommen kann, beim Diakoniewerk bin ich mir da sicher, dass es gelingt“ so Sulzbacher.

 

Den Segen für die Bewohner und die Mitarbeiter spendeten in ökumenischer Verbundenheit die beiden Schladming Geistlichen Senior Mag. Gerhard Krömmer und Pfarrer Mag. Andreas Lechner. In seiner Predigt führte er den Gedanken der Begrüßungsszene „Brot und Salz“  weiter aus und sagte: „Brot ist lebenswichtig, es ist für alle, notwendig und einzigartig, das Brot gehört geteilt und man muss es empfangen. So möchte Jesus auch in das Haus einziehen, er möchte nicht bestaunt werden, sondern er möchte sich mitteilen und mit auf dem Lebensweg Begleiter sein„. Lechner führte aus, dass wir in der Kirche einen schönen Begriff für den Empfang des Brotes haben. „Kommunion“ - bedeutet Gemeinschaft, es beinhaltet auch die lateinische Silbe für Mauer. Gemeinschaft innerhalb der Mauern des neu errichteten Wohnhauses, wünscht Lechner den Bewohnern von ganzem Herzen.

 

Architektenwettbewerb: Siegerprojekt der Architekten DI Kurt Fandler

Beim Realisierungswettbewerb für die Seebachersiedlung setzte sich das Projekt von Architekten DI Kurt Fandler durch. Zu erwähnen ist noch die besondere Projektstruktur des neuen Stadtteiles der mit 130 Wohnungen und an die 400 Bewohner sehr prominent liegt. Mit seiner warmen Orange- und Gelbtönen ist die neue Siedlung ein Blickfang für alle die nach Schladming kommen, oder auf der Bundesstraße das Stadtgebiet durchfahren. „Mutig und modern soll er sein, neue Stadtteil.“ so Fandler

 

Das Diakoniehaus ist ein Teil der Siedlung und möchte den Menschen mit Behinderung und den Menschen im Alter das Gefühl vermitteln, mitten im Leben zu stehen.